CHINESISCHER GRÜNTEE


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Grüner Tee beflügelt den Körper und den Geist
Geschichte
Herstellung




Grüner Tee beflügelt den Körper und den Geist

"Der Tee überflutet die Seele unmittelbar wie eine Stimme. Seine feine Bitterkeit erinnert an den Nachgeschmack eines guten Rates"
Wang-Yü-Cheng, chinesischer Dichter der Sung-Dynastie

Den Kern der Tee-Kunst bildet das uralte Wissen, wie man sich die geistigen und seelischen Kräfte des Tees dienstbar macht, wie man zur Harmonie mit sich selbst findet in den Belastungen des Lebens, wie man lernt, sich mit wachem Bewusstsein der Schönheit des Augenblicks zu erfreuen.


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Geschichte

China ist das Land dem wir den Tee verdanken. Sein Ursprung verliert sich dort im mystischen Dunkel, am Anfang einer vieltausendjährigen Tee-Kultur.

Der grüne Tee oder Grüntee ist die eigentliche Urform des Tees, wie er im asiatischen Raum seit Jahrtausenden getrunken wird. Aus den Hochländern von Südwestchina stammend, begann sein Weg rund um die Welt vor mehr als 5000 Jahren.

Heutzutage hat er sich zum meistgetrunkenen Getränk nach Wasser entwickelt. Grüntee wird in einer Vielfalt von Arten angeboten, die die richtige Auswahl zur Wissenschaft werden lassen. Das war nicht immer so.

Vor allem im letzten Jahrhundert wurde der Grüntee sträflichst vernachlässigt. Hauptgrund hierfür war die britische Exportpolitik: Weil die Engländer das chinesische Teemonopol, das bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts den Weltmarkt beherrschte, brechen wollten, führten sie Tee aus Indien ein, den sie fermentierten. So bekam er sein dunkles Aussehen und wurde schwarzer Tee oder Schwarztee genannt. Er hielt den Strapazen wochen- und monatelanger Transporte aus den Anbaugebieten Asiens nach Europa besser stand.

Da in unserer modernen Zeit die alten Haus- und Naturheilmittel wieder ganz besonders in den Vordergrund treten, erlebt auch der Grüntee eine nie erwartete Renaissance. Die im grünen Tee enthaltenen Heilkräfte, über die chinesische Heilkundige bereits vor Jahrtausenden bestens informiert waren, werden von unserer modernen Wissenschaft wiederentdeckt. Krankheiten wie Krebs, Arterienverkalkung oder Blutdruckproblemen kann man mit grünem Tee ebenso entgegenwirken wie Tumoren oder Karies, und das ohne Nebenwirkungen.


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Herstellung

Grüner Tee stammt von den Blättern des Teestrauchs, die auch den Schwarzen Tee ergeben. Die besten Sorten werden aus den kleinen, aromatischen Blättern der China-Pflanze ('I,hea sinensis) gewonnen.

Bei der Herstellung des chinesischen grünen Tees wird das frische Blatt leicht anfermentiert. Darauf folgt eine Röstung in grossen Pfannen, die auf etwa 280 Grad erhitzt werden, um die Fermentation und die damit verbundene Enzymtätigkeit zu unterbrechen. Daraus ergibt sich der typische Geschmack und das Blatt behält seine grüne Farbe.

Der chinesische Grüntee hat - bedingt durch das Rösten - eine leicht orangefarbene Tönung im Aufguss.

Chinesischer Grüntee


Bild: Teeblatt


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